BVI-Magazin 01/2016

Schwerpunktthema
Die unterschätzte Gefahr: Noch immer zu wenig Rauchwarnmelder in deutschen Wohnungen

Editorial lesen

Wo Wissensdurst und Lebensfreude aufeinander treffen

Münsteraner Verwalterkonferenz 2016 – hinter den Kulissen

Jedes Jahr aufs Neue der Auftakt für das Geschäftsjahr eines Immobilienverwalters! Noch finden keine Versammlungen statt und frau/man kann sich um Wissensaktualisierung kümmern. Dieses Jahr fand am 15. und 16. Januar die Münsteraner Verwalterkonferenz zum 13. Mal statt!

Modernisieren leicht gemacht

Darlehen für Wohnungseigentümergemeinschaften

Wer als Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gemeinsam mit anderen eine Immobilie besitzt, weiß, wie kompliziert die Entscheidungswege auf diesem Gebiet sind, vor allem wenn Umbauten oder energetische Sanierungen anstehen. So hatten Wohnungseigentümergemeinschaften auch stets Schwierigkeiten, für energetische und altersgerechte Modernisierungen die zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bankengruppe in Anspruch zu nehmen. Grund dafür ist die Sicherungsproblematik, die sich an der jeweiligen Wohneinheit und dem entsprechenden Eigentümer orientiert – und damit für die Banken oft kleinteilig und unübersichtlich wird. Das Förderprogramm der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) kann die Kreditaufnahme wesentlich erleichtern.

Der BVI-Datenschutzbeauftragte Reinhold Okon informiert
1 Kommentar(e)

Eigentümerliste – wann dürfen welche Daten herausgegeben werden?

Immer wieder ist die Eigentümerliste ein Streitpunkt in puncto Datenschutz. Wer darf welche Daten bekommen, einsehen und verarbeiten?

BVI-Neumitglied Powerkom ist Kostentreibern auf der Spur

Kostenlose Betriebskostenoptimierung

Der BVI begrüßt die PowerKom GmbH als neues Mitglied in seinen Reihen. Der Betriebskostenoptimierer ist seit zehn Jahren bundesweit aktiv und hat Erfahrungen zu sämtlichen Betriebskostenarten in über 500.000 Wohneinheiten gesammelt. Als einziges Unternehmen am Markt deckt es alle Betriebskosten ab. Das BVI-Magazin sprach mit dem Geschäftsführer Alexander von Stahl.

Im Hamsterrad des „Gut gemeint“

Muss man lernen, „Nein“ zu sagen?

Nachdem ich eine Anfrage für eine Vortragsreihe erhalten hatte, wollte ich für meine Vorbereitung zunächst den Hintergrund klären, denn mit dem vorgeschlagenen Titel „Verantwortungsbewusstsein oder Zuständigkeitsirrtum?“ konnte ich nicht viel anfangen. Dann kam aber eine Erklärung: „Weißt du, Thorsten, immer wieder sind wir in der Situation, dass wir Leistungen für Kunden erbringen sollen, die gar nicht zu unseren Aufgaben gehören. Vielleicht geschieht das nicht in böser Absicht, aber dadurch geraten unsere eigentlichen Pflichten manchmal ins Hintertreffen, und darüber ärgere ich mich!“ Diese Problematik kenne ich natürlich durchaus (und Sie sicher auch!). Deshalb möchte ich den heutigen Artikel nutzen, um einige Gedanken dazu an Sie weiterzugeben.

Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Mehr Effizienz durch Prozessmanagement (Teil 2)

Wenn wir nichts ändern, können wir nicht besser werden. Aber Änderungen kosten Geld, Zeit und Nerven. Im BVI-Magazin 06-2015 haben wir dargestellt, dass Verwaltungen mit aktivem Prozessmanagement durchschnittlich 150 Referenzverwaltungseinheiten (RVE) pro Mitarbeiter mehr verwalten als solche ohne. Hier wollen wir Einführungskosten und Nutzen gegenüberstellen und damit eine vollständige Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ermöglichen.

Vorsätze 2016

Weniger Stress mit dem richtigen Marketing-Konzept

Gleichgültig wie Ihr Vorsatz lautet, die Erfahrung zeigt: Aus einem guten Entschluss erwachsen erst effektive Taten, wenn er durch Ziel und Konzept konkretisiert wurde.

Zugangsvoraussetzungen für Verwalter in der Sackgasse

Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter

Die Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter von Wohnungseigentum wird sich nach einer Anhörung beim Nationalen Normenkontrollrat (NKR) im Bundeskanzleramt weiter verzögern. Die Anhörung war Anfang Dezember vergangenen Jahres auf Drängen von großen Immobilienfachverbänden anberaumt worden – in der Hoffnung, das Gesetzgebungsverfahren beschleunigen zu können.

Trotz zunehmender gesetzlicher Pflichten

Nur leichter Anstieg der Verwaltervergütung

Eine bundesweite Studie der drei großen Immobilienverbände ZIA, IVD und BVI, die vom Freiburger Center for Real Estate Studies Ende 2015 durchgeführt wurde, zeigt, dass die Verwalterentgelte in den letzten fünf Jahren nur unwesentlich angestiegen sind. Im Vergleich mit einer Studie aus dem Jahr 2010, die von der BSI Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft in Auftrag gegeben worden war, hat sich die durchschnittliche monatliche Vergütung im Bereich der WEG-Verwaltung von weniger als 49 Wohneinheiten um weniger als 2 Euro netto auf 20,50 Euro netto erhöht.

Gute Vorsätze trotz Bürokratie

Zunehmende Zahl an Regularien erschwert Arbeit von Immobilienverwaltern

Derzeit entlädt sich der Zorn vieler an Migranten und der Verwaltung (Regierung), die diese ins Land lässt und die notwendige Ordnung nicht herzustellen in der Lage ist. Dahinter stecken diffuse Sorgen, die von den wenigsten reflektiert werden. Es ist letztlich die Wohlstandsfrage, die derzeit angesprochen wird. Die ungebrochenen Ströme von Zuwanderern machen uns deutlich, wie empfindlich unser Wohlstand ist. Konnten wir uns bislang bei Fernsehberichten über Krieg und Vertreibung, Hunger und Elend zurücklehnen, erleben wir die ökonomischen und kulturellen Folgen nunmehr hautnah in der Nachbarschaft. Und wir ahnen, was „teilen“ bedeuten wird; dass es zu einer Umverteilung von Wohlstand kommen wird und Europa und Deutschland sich nicht abschotten können von der Überbevölkerung in Teilen der Welt, in denen man nur schwerlich, wenn überhaupt, existieren kann.