BVI-Magazin 05/2016

Schwerpunktthema
Ein neues Jahr mit vielen Unbekannten: Was den Immobilienverwalter 2016 beschäftigte

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Mitglieder wählen neuen Landesbeauftragten

15. Potsdamer Verwaltertag

Die brandenburgische Landeshauptstadt hat nicht nur erstklassige Immobilien, sondern seit nunmehr fünfzehn Jahren mit dem Potsdamer Verwaltertag auch ein herausragendes Branchenereignis zu bieten. Rund 190 Immobilienverwalter kamen am 5. September zum fachlichen Update in das Kongresszentrum am Templiner See.

Besucherrekord beim LV Baden-Württemberg

Stuttgarter Verwaltertage 2016

Die Stuttgarter Verwaltertage stehen seit Jahren für qualifizierte Fachvorträge zu aktuellen Themen aus dem Wohnungseigentums- und Mietrecht und wachsen kontinuierlich. So konnte sich der Landesbeauftragte des BVI Landesverbandes Baden-Württemberg, Eugen Trugenberger, auch in diesem Jahr wieder über einen neuen Besucherrekord von 100 Teilnehmern freuen.

Verwalterpraxis A–Z

Beschlusskompetenzen beim Winterdienstes

Situation Die WEG Littenstr. 10 hat bereits vor Jahren durch einen Beschluss festgelegt, dass der Winterdienst im Wechsel und zwar durch einen vom Verwalter aufgestellten Winterdienstplan durchgeführt werden muss. Der neue Eigentümer Schlau weigert sich, den Beschluss bzw. den vom Verwalter aufgestellten Winterdienstplan anzuerkennen, da er berufstätig ist und keine Zeit hat, den Winterdienst durchzuführen.

Mehr Effizienz durch Prozessmanagement

Mit der Verwalterakte Gehund Suchzeiten vermeiden

Effizientes Prozessmanagement baut auf einer leistungsfähigen Ablagestruktur auf. Es muss eindeutig geregelt sein, welche Prozessergebnisse wo abgelegt bzw. wieder aufgefunden werden können. Suchzeiten, die mehr als 20 Prozent der Arbeitszeit in Anspruch nehmen, wie sie hier ermittelt wurden, sind schlichtweg inakzeptabel.

Für mehr Transparenz und systematische Steuerung

Erfolgskontrolle im Unternehmensmarketing

Niemand betreibt Marketing als Selbstzweck. Es werden immer unternehmerische Ziele verfolgt, wie zum Beispiel das Gewinnen von neuen Gemeinschaften oder das Verbessern der verhandelten Vergütungen. Zur Kontrolle der Erfolge lassen sich die aufgewendeten Investitionen für Marketingmaßnahmen ins Verhältnis zu den dadurch erzielten Ergebnissen setzen.

LG München I, 06.07.2015 – 1 S 22070/14 WEG

Keine „formlose“ Zustimmung zur baulichen Veränderung

Ein Gerätehaus sowie eine mobile Holzterrasse auf der Sondernutzugsfläche eines Wohnungseigentümers waren als bauliche Veränderungen (§ 22 Abs.1 WEG) Stein des Anstoßes. Dem LG München I (Urteil vom 06.07.2015 – 1 S 22070/14, ZMR 2016, 61) genügte allein die fehlende Beschlussfassung, um den Beseitigungsanspruch zu bejahen.

Versammlung in der Waschküche

Was ist eigentlich eine Eigentümerversammlung?

Einer der mit am häufigsten beklagten Nachteile des Wohnungseigentums ist die Schwerfälligkeit der Entscheidungsfindung. Bis eine ordnungsgemäß vorbereitete und fristgerecht eingeladene Eigentümerversammlung abgehalten werden kann, vergehen oft Monate. Und selbst dann lassen sich noch vielfältige Gründe finden, warum gerade jetzt eine konkrete Entscheidung noch nicht tunlich sei und erst weitere Meinungen, Angebote und Gutachten eingeholt werden müssten.

Von Wegen und Irrwegen

Begriff, Inhalt und Grenzen des Sondernutzungsrechts

Wohnungseigentümer können vereinbaren, dass einem Wohnungseigentümer an einem Raum, einer Fläche, einem wesentlichen Gebäudebestandteil oder an einer Anlage oder Einrichtung besondere Rechte, vor allem Gebrauchsrechte, zustehen sollen. Liegt es so, spricht man gemeinhin von einem „Sondernutzungsrecht“. Dieser Begriff, der bereits in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts „herumgeisterte“, hat sich in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts etabliert und ist heute jedem im Wohnungseigentumsrecht Tätigen geläufig.

Zustimmung zur Mieterhöhung widerrufbar?

Die Widerrufsrechte von Wohnraummietern

Seit dem 14.06.2014 ist das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie und zur Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung in Kraft, das primär in den §§ 312 ff. BGB seinen Niederschlag gefunden hat und Auswirkungen auf das Wohnraummietrecht entfaltet. Umstritten ist indes der Umfang der Bedeutung in der Verwalterpraxis.

Vorsorge, die sich lohnt!

Die betriebliche Altersversorgung

Jeder weiß, die gesetzliche Rente wird nicht reichen, Vorsorge tut Not. Und doch: In der Realität sieht es anders aus – viele Bürger sind von einer ausreichenden Alterssicherung weit entfernt. Sie resignieren u. a. angesichts der Fülle an Vorsorgemöglichkeiten, niedriger Zinsen, mangelnder Kenntnis um die Anlagesicherheit und nicht zuletzt stellt sich die Frage, woher das Spargeld kommen soll? Dabei bietet der Markt gute Lösungen – z. B. die betriebliche Altersvorsorge (bAV).