Disruptiver Wandel mit smarten Technologien

Energiewende mit Digitalisierung voranbringen

Nur durch hohe Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit lässt sich die Energiewende erreichen. Eine stärkere Digitalisierung der Gebäude und der Wirtschaft zur Ankurbelung der Konjunktur ist daher die notwendige Konsequenz.

Die Digitalisierung und Vernetzung von und in Gebäuden ist ein enorm wichtiger Hebel, um zu vergleichsweise geringen Kosten für eine höhere Energieeffizienz und damit für weniger Treibhausgasemissionen zu sorgen. Denn die Potenziale, die die Optimierung der Wärmeversorgung für die Energiewende mit sich bringt, bleiben bisher im Gebäudebereich noch weitestgehend ungenutzt. „Neue Technologien haben das Potenzial, ganze Branchen umzukrempeln und die aktuell schwache Konjunktur wieder anzukurbeln“, so Matthias Hartmann, CEO bei Techem. „Der disruptive Wandel muss sich daher aus dem Potenzial der digitalen Lösungen und smarten Technologien ergeben.“

 

Smarte und vernetzte Lösungen für mehr Energieeffizienz

Effizienz und nachhaltiger Klimaschutz sind Aspekte, die auch in der Immobilienwirtschaft immer stärker in den Vordergrund drängen. In diesem Prozess ist die Digitalisierung zugleich Treiber und notwendige Konsequenz, aus der Corona-Krise gestärkt hervorzutreten. Dabei ebnet künstliche Intelligenz (KI) neue Wege, um CO2-Emissionen und den Primärenergieverbrauch zu verringern. KI bietet enormes Potential für eine intelligente Verknüpfung und Steuerung verschiedener Sektoren und kann damit zu Prozessoptimierungen und Kosteneinsparungen auf der Anwenderseite führen. „In der Immobilienbranche muss der Einsatz digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz schnellstmöglich Einzug halten, beispielsweise durch Einsatz von digitaler Verbrauchserfassung, intelligenter Heizungs-, Steuerungs- und Messtechnik oder der Einbindung von Ladestationen für Elektromobilität“, so Techem CSO Nicolai Kuß. „In diesem Zusammenhang begrüßen wir auch die gegenwärtige Diskussion zum Smart Readiness Indicator zur Bewertung der technologischen Fähigkeit eines Gebäudes auf europäischer Ebene. Denn dieser kann für den Einsatz smarter Lösungen ein wichtiger Impuls sein.“

 

Digitales Monitoring

Nicht nur der Einsatz, auch die Kontrolle und Überwachung der zunehmenden Effizienzanforderungen, die zum Gelingen der Energiewende nötig sind, spielen auf dem Weg zur Klimaneutralität eine wichtige Rolle. So erfordert die Vernetzung der einzelnen Sektoren Strom, Verkehr und Wärme im Rahmen der Sektorkopplung eine zunehmende Messung, Steuerung und ein Monitoring der einzelnen Energieflüsse. Hier kann ein digitales Monitoring zur Überprüfung des Vollzugs in Echtzeit genutzt werden. Außerdem ermöglicht die Digitalisierung eine optimale Verbrauchsinformation in Echtzeit und kann so zur Verringerung des Energieverbrauchs führen. Auch die Gebäudeautomation in Gewerbeimmobilien und die Ausstattung von Heizungsanlagen mit elektronischer Überwachungs- und Steuerungsfunktion in Wohngebäuden haben noch ein enormes energetisches Potenzial nach oben. Hier erzielen schon verhältnismäßig geringe Investitionen sehr viel Einsparpotenzial.

 

Quelle: Pressemitteilungen von Techem Energy Services GmbH

www.techem.de

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