Dezentrale Energieversorgung vorantreiben

Immobilienwirtschaft fordert Energietisch mit Bundesregierung

Im Rahmen des im Koalitionsvertrag geplanten Energierates fordern die in der BID Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland organisierten Verbände, darunter der BVI, einen Energietisch, um das energetische Potenzial im Gebäudebereich zu heben.

Neben der energetischen Sanierung von Gebäuden ließe sich die Energiewende vor allem dadurch voranbringen, dass mit Hilfe von Immobilien Energie produziert wird.

Forderung nach Deregulierung, Transparenz und steuerlicher Anpassung

Um die dezentrale und verbrauchsnahe Energieversorgung (Erzeugung, Speicherung, Verbrauch) mittels erneuerbarer Energien und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) voranzubringen, gilt es, Markthemmnisse zu überwinden, deren Wurzeln in der über hundert Jahre gewachsenen zentralen Versorgungsstruktur liegen. Es ist erforderlich, neben größtmöglicher Marktoffenheit und geringstmöglicher Regulierung auch mehr Transparenz und Information gegenüber Eigentümern und Verbrauchern im Energiemarkt zu etablieren.

Dazu gehören die Weiterentwicklung von Vertrags- und Dienstleistungsmodellen wie etwa dem Contracting, intelligente Steuerungssysteme und moderne Zähler für Strom, Wasser, Gas und Fernwärme, Transparenz bei den Angeboten, CO2-Emissionen und Preisen der Versorger sowie eine angemessene Bewertung der Primärenergiefaktoren bei der Fernwärme. Darüber hinaus gilt es, die bestehenden steuerlichen Nachteile für Wohnungsund Immobilienunternehmen bei der Nutzung erneuerbarer Energieanlagen zu beseitigen.

Quelle: BID

Foto: Kutlayev Dmitry/Shutterstock

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