Einfache Alternative zur Mietkaution

Mietkautionsbürgschaft bietet komfortable Geldersparnis

Auch wenn einige Vermieter nach wie vor die Barkaution als beste Lösung zur Absicherung ihrer Immobilie ansehen, ziehen immer mehr Verwalter die Mietkautionsbürgschaft als einfache und komfortable Alternative vor. Diese Kautionsform erleichtert ihnen die gesamte Abwicklung und die Mieter profitieren davon, dass ihnen in der kostenintensiven Umzugszeit mehr Geld zur Verfügung steht.

Nicht mehr dem Geld hinterher rennen!

Die Mietsicherheit darf drei Nettokaltmieten nicht übersteigen. Bei der Barkaution steht es dem Mieter frei, die Summe auf einmal oder in drei Raten zu zahlen bzw. zu hinterlegen. Auch wenn der neue Bewohner sich für die erste Variante entscheidet, bedeutet dies für den Verwalter viel Aufwand. Es muss ein gesondertes Kautionskonto eingerichtet werden, auf dem das Geld hinterlegt wird. Bei der Ratenzahlung kann hinzukommen, dass der Mieter sich nicht an die vereinbarten Zahlungsintervalle hält, sodass Mehraufwand durch Zahlungserinnerungen beziehungsweise Mahnungen entsteht. Bei Anbietern, die zahlreiche Immobilien in ihrem Bestand haben, häufen sich diese Zusatzaufgaben zu einem beachtlichen, aber vermeidbaren Zeitaufwand.

Barkaution verursacht nicht nur Arbeit, sondern auch Kosten!

Die Barkaution wird meist erst wieder beim Auszug für den Mieter interessant, den Verwalter beschäftigt sie aber auch in der Zwischenzeit. Denn der Mieter hat ein Recht darauf, über die erwirtschafteten Zinsen, die Höhe der zurückzuzahlenden Kautionssumme sowie den Solidaritätszuschlag, die von der Bank einbehaltene Kapitalertragssteuer und gegebenenfalls die Kirchensteuer informiert zu werden. Die Übersendung dieser Informationen erfolgt oft noch postalisch. Bei einer Vielzahl von Wohneinheiten, nimmt das Porto schnell ein beachtliches Ausmaß an: Bei 1.000 Wohneinheiten belaufen sich die Kosten auf 700 Euro.

Sowohl der Arbeitsaufwand als auch die Kosten lassen sich durch eine Mietkautionsbürgschaft, wie sie das BVI-Fördermitglied plusForta GmbH (kautionsfrei.de) anbietet, umgehen. Anstelle der Geldhinterlegung stellt eine Versicherung eine Bürgschaftsurkunde aus, die beim Verwalter hinterlegt wird. Es genügt, diese abzuheften und sie dem Mieter beim Auszug wieder auszuhändigen. Wurde die Wohnung nicht beanstandungsfrei übergeben, zahlt die Versicherung das zur Behebung des Schadens nötige Geld an den Vermieter aus. Auf diese Weise lassen sich Auseinandersetzungen mit dem Mieter vermeiden und die Immobilie ist genauso sicher wie mit der herkömmlichen Barkaution.

Robert Litwak
Robert.Litwak@kautionsfrei.de

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