Damit Postsendungen unversehrt bleiben

Norm-Briefkästen von JU

Die neue Briefkasten-Norm DIN EN 13724 hat in Deutschland die alte Briefkasten-Norm DIN 32617 abgelöst. Diese Norm ist wichtig für Architekten, Hauseigentümer und Hausverwaltungen. Sie legt die Anforderungen und Prüfverfahren für die Öffnungen von Briefkästen zur Auslieferung von Briefpost fest. Die Briefkästen des Gerabronner Metallwarenherstellers JU erfüllen alle Anforderungen in den Bereichen Kommunikation, Design und Sicherheit.

Die deutsche DIN-Norm wurde kürzlich durch die europäische Norm ersetzt, die sich nicht nur mit der Größe der Briefkästen, sondern auch mit der Sicherheit vor Einbruch und Wetterverhältnissen befasst. In der Norm ist zudem vorgeschrieben, dass ein Briefkasten an Schlitz und Öffnungsfach keine scharfen Kanten aufweisen darf.

Erreichbarkeit

Der Briefkasten muss so angebracht sein, dass er von außen für die Postboten zugänglich ist. Er muss also vor oder außen am Haus befestigt sein. Einwurfschlitze in den Wänden sind ebenfalls erlaubt. Beträgt bei Einfamilienhäusern der Weg von dem Gartentor bis zur Haustür mehr als acht Meter, so ist es laut der Vorschrift sogar Pflicht, den Briefkasten am Tor anzubringen. Selbst für die Höhe, auf der ein Briefkasten angebracht werden soll, gibt es eine Vorschrift in der EN-Norm: Die Mitte des Briefkastenschlitzes muss sich zwischen 40 und 180 Zentimeter über dem Boden befinden. Briefkästen für Mietwohnungen dürfen darüber hinaus keine durchsichtigen Seiten oder Sichtfenster aufweisen, damit die Nachbarn keinen Einblick auf Absender der Briefe erhaschen können. Entspricht der Postkasten oder die Briefkastenanlage nicht dieser Norm, so dürfen die Bewohner eine Mietminderung einfordern.

Wärmeisolierung

Ergänzend kommt aktuell hinzu, dass Briefkästen für Türseitenteilanlagen die Bedingungen des Energieeinsparungsgesetzes einhalten müssen. Das heißt, dass sowohl die Frontplatten wie auch jeder einzelne Briefkasten über eine ausreichende Dämmung verfügen müssen. Die Empfehlung geht daher zu gut zugänglichen freistehenden Briefkastenanlagen mit Regenschutzdach oder zu Aufputzanlagen für die Wandmontage.

Fassungsvermögen

Wichtig ist ebenso, dass beim heutigen Postaufkommen das Fassungsvermögen entsprechend groß dimensioniert sein soll. So sind bei zu kleinen Briefkästen zum Beispiel überstehende Zeitungen die Ursache für nasses Postgut, wobei zusätzlich noch Wasser in den Briefkasten geleitet wird.

Multifunktionalität

Mit den gehobenen Ansprüchen an Briefkästen werden heute Mehrfachfunktionen verlangt. Eine modulare Bauweise erlaubt je nach Anforderung die Erweiterung der Briefkastenanlage zum Großraumbriefkasten oder zur Kommunikations-Sicherheitssäule.

Hierzu hat die JU-Metallwarenfabrik mit dem System „JU-Integral“ ausgereifte Baueinheiten in abgestimmtem Design entwickelt, die höchste Ansprüche erfüllen:

  • Briefkasten als Sicherheitspaket mit verstärktem Gehäuse und verstärkten Türen
  • Einwurfklappe mit wirksamem Entnahmeschutz
  • Großraumbriefkasten für Päckchen mit Einwurfeinheit und separatem Aufnahmebehälter (Schleusensystem). Während des Einlegevorgangs verschließt eine Sicherheitsklappe den Postaufnahmebehälter. Ist der Einlegevorgang beendet, fällt das Postgut in den Aufnahmebehälter und dieser wird sofort wieder verschlossen.
  • Audio-Systeme: Sprech-/Klingelanlage auch in drahtloser Ausführung (Funk)
  • Video
  • Schließsysteme mit sämtlichen gängigen Komponenten, z. B. Schlüssel, Nummerncode, Transponder oder biometrischer Erkennung.

Ergänzend können Funktionen für Orientierung, Wegleitsysteme oder Werbung, auch als Display, integriert werden. Mit dem System „JU-Integral“ wird dem Kunden für das Ein- und Mehrfamilienhaus ein preiswertes Spitzenprodukt mit Mehrfachfunktion für Postaufkommen, Sicherheit, Kommunikation und mit Gestaltungsmöglichkeiten für Design und Erscheinungsbild angeboten.

Uwe Leiensetter
u.leiensetter@ju-briefkasten.com

Fotos: JU-Metallwarenfabrik GmbH

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