Erfolgreiche PR

Tipps zur Pressearbeit aus der Sicht des Kunden

Mit einer aktiven Pressearbeit können Marketingmaßnahmen sinnvoll flankiert werden. Das Unternehmen wird in der Öffentlichkeit wahrgenommen, und der Name prägt sich bei den Lesern ein. Wer zusätzlich die Worte Schillers beherzigt und den Nettonutzen des Kunden in seinen Pressemitteilungen zum Ausdruck bringt, erntet mehr Aufmerksamkeit und bleibt stärker im Gedächtnis seiner Zielgruppe haften.

Gezielt verteilen

Die beste Pressemitteilung nützt nichts, wenn sie nicht von der angestrebten Zielgruppe gelesen wird. Daher ist die Auswahl der bevorzugten Print- und/oder Online-Medien wichtig. Sicherlich gehört die regionale Tagespresse in den Presseverteiler. Als auflagenstarke, kostenpflichtige Informationsquelle wird sie in der Regel aufmerksam gelesen, und die Inhalte werden als seriös und glaubwürdig bewertet. Die werblich publizierten Wochenzeitungen oder monatlichen Stadtmagazine weisen in der Regel ebenfalls eine hohe Verbreitung in der Region auf. Darüber hinaus gilt es zu eruieren, ob es Special-interest-Medien gibt, mit denen die gewünschte Zielgruppe direkter angesprochen werden kann. Vielleicht ist eine Nachricht für die regionale Ausgabe der „Haus und Grund“ relevant, oder es gibt eine aktuelle Meldung für Eigentümer von gewerblichen Immobilien, die für das Wirtschaftsmagazin der ortsnahen Industrie- und Handelskammer wichtig wäre. Vielerorts bieten die genannten Medien auch Online-Foren für Presseberichte an. Sie sollten auf jeden Fall auf der eigenen Homepage veröffentlicht werden.

Bei wichtigem Anlass richtig mitteilen

Öffentlichkeitsarbeit definiert sich in einfachen Worten ausgedrückt durch: „Tue Gutes und rede drüber“. Jedoch ist aufgrund der täglichen Informationsflut jeder gut beraten, nur Pressemitteilungen mit hohem Neuigkeits- und Nachrichtenwert zu erstellen. Hier einige Anlässe, die eine Berichterstattung rechtfertigen:

  • Firmengründung, -kooperation, -jubiläum oder -umzug
  • Qualifikationen wie ein zertifiziertes Qualitäts- Management-System
  • Erfolgsstories wie eine erfolgreich durchgeführte Sanierungsmaßnahme
  • Ratgeber oder Checklisten, z. B. zu aktuell anstehenden Rechtsthemen
  • Zahlen und Statistiken, z. B. über Einsparungen durch Rahmenverträge, die für Kunden erzielt werden konnten

Beim Erstellen des Textes empfiehlt es sich, die fünf Presseregeln zu berücksichtigen:

  1. Aktualität: die Redaktion zeitnah vor dem Termin informieren.
  2. Das Wichtigste am Anfang in der Headline und dem ersten Absatz.
  3. Die sechs W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?
  4. Neutral, verständlich und nachweisbar formulieren.
  5. In kurzen Sätzen die Sachlage konkret und interessant erklären.

Den Blickwinkel des Kunden annehmen

Konkret wird immer aus der Perspektive des Redakteurs (= neutrale dritte Person) gefragt: Welchen besonderen Nutzen hat der Kunde davon? Bei der Antwort sind werbliche Aussagen zu vermeiden, vielmehr gilt es, empathisch zu argumentieren, wie sich z. B. die Neuigkeit konkret für den Kunden auszahlt.

Dazu können u. a. folgende Daten eingesetzt werden:

nachvollziehbare Zahlen, wie z. B. eigene Statistiken oder Erhebungen
persönliche Aussagen von Kunden, die schon in den Genuss gekommen sind
eruierte Vergleichszahlen, z. B. statistische Durchschnittswerte im Vergleich zu den eigenen Ergebnissen
Ergänzend zur Nachricht, dass das Unternehmen in neue Büroräume zieht, informiert der Pressebericht z. B. darüber, dass die Kunden eine einfachere Anfahrt haben und mehr Parkplätze zur Verfügung stehen. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, zu einem Tag der offenen Tür einzuladen, an dem die Kunden die neuen Räumlichkeiten kennenlernen können – beispielsweise die neuen Arbeitsplätze und den Tagungsraum für Eigentümerversammlungen mit bis zu 35 Personen.

Noch Fragen oder Anregungen zur erfolgreichen Pressearbeit? – Gerne an …

Friedrich Dammann
[email protected]

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