Versicherungsschutz für verwaltete Instandhaltungsrücklagen

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser

Unterschlagene Instandhaltungsrücklagen sind nicht nur aus Eigentümersicht ein katastrophales Szenario. Auch Verwaltungsbetriebe stellen die unvermeidlichen Schadenersatzforderungen der Betroffenen vor Probleme.

Die kollektive Vertrauensschadenversicherung im BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter sorgt für eine wirksame Absicherung und schützt die Mitgliedsunternehmen gegen vorsätzliche, kriminelle Handlungen.

Als versichert gelten Kundeneinlagen bis zu einer Versicherungssumme von 500.000 Euro je Schadenereignis, in geringerem Umfang zusätzlich auch verwaltungseigene Gelder.

Schadenverhütung und Risikokontrolle sind jedoch nach wie vor unerlässlich, wie etwa das Vier-Augen-Prinzip beim Online-Banking. Vorausgesetzt werden auch vorbeugende Maßnahmen gegen Computerbetrug und Passwortdiebstahl, die vertraglich geregelt werden.

Im Zweifel hilft eine Universal-Strafrechtsschutzversicherung

Und wenn es trotzdem zu Vorwürfen aus Kreisen der Eigentümer kommt? Sie sind schnell erhoben, ob berechtigt oder nicht. Aus öffentlichem Interesse wird in der Regel staatsanwaltlich ermittelt.

Die Universal-Strafrechtsschutzversicherung hilft, die hohen Verfahrenskosten einer Untersuchung abzuwälzen und schnell professionellen rechtlichen Beistand hinzuziehen zu können.

Zu bedenken ist nicht zuletzt die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen Mitarbeitenden, da sich strafrechtliche Ermittlungen stets gegen natürliche Personen richten.

Cyber-Versicherung als zusätzlicher Schutz

Zur gleichen Zeit befeuert der immer umfassendere Datenaustausch im Zuge der Digitalisierung den Anstieg der Cyber-Kriminalität – regelmäßig zeigen spektakuläre Fälle in den Medien die Dimension dieser neuen Bedrohung auf. So verschaffen sich Cyberkriminelle zunehmend Zugang zu Firmennetzwerken und zielen auf die Manipulation von Zahlungs- und Abrechnungssystemen ab.

Gefälschte Rechnungen oder gar Scheingeschäfte mit Tarnfirmen, kaum als solche erkennbar, führen zu unwiederbringlichen Verlusten. Am Markt inzwischen etablierte Cyber-Versicherungen leisten in Verbindung mit der Vertrauensschaden-Versicherung einen wertvollen Beitrag und bieten einen günstigen Risikotransfer.

Carsten Wiegel
immobilien.howden-caninenberg.de

 

TIPP 1: 
Der Versicherungsschutz für Immobilienverwaltungen endet nicht mit der neu eingeführten Pflichtversicherung (Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung).
Weitere, existenzgefährdende Risiken müssen auf freiwilliger Basis abgedeckt werden.
Lassen Sie sich von spezialisierten Versicherungsvermittlern beraten und ergänzen Ihr Absicherungspaket, um auf die sich verändernde Gefahrenlage vorbereitet zu sein.

TIPP 2:

Fragen Sie aktiv nach den kollektiven Verbandslösungen und Rahmenvereinbarungen bzw. Sonderkonditionen für Verbandsmitglieder. Neben attraktiven Leistungsvorteilen lassen sich nebenbei deutliche Einsparpotenziale erzielen.

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