Vorsorge, die sich lohnt!

Die betriebliche Altersversorgung

Jeder weiß, die gesetzliche Rente wird nicht reichen, Vorsorge tut Not. Und doch: In der Realität sieht es anders aus – viele Bürger sind von einer ausreichenden Alterssicherung weit entfernt. Sie resignieren u. a. angesichts der Fülle an Vorsorgemöglichkeiten, niedriger Zinsen, mangelnder Kenntnis um die Anlagesicherheit und nicht zuletzt stellt sich die Frage, woher das Spargeld kommen soll? Dabei bietet der Markt gute Lösungen – z. B. die betriebliche Altersvorsorge (bAV).

Foto betrieblichen Altersvorsorge
Foto: blende40/Fotolia

Bei der betrieblichen Altersvorsorge nutzen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam steuer- und sozialversicherungsrechtliche Förderungen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sparen Steuer- und Sozialabgaben auf die bAV-Beiträge. Zumeist gibt der Arbeitgeber seine Ersparnis in Form eines Zuschusses an den Arbeitgeber weiter. So schlagen sich 240 Euro brutto oftmals mit ca. 100 Euro netto im Geldbeutel des Arbeitnehmers nieder. Auf Unternehmensseite hilft ein attraktives Versorgungswerk bei der Gewinnung und dem Erhalt von Fachkräften. Die perfekte Versorgungsordnung oder Betriebsvereinbarung spart indes viel Zeit im Personalbüro, bei der Lohnbuchhaltung und vermeidet arbeitsrechtliche Streitigkeiten.

Warum dennoch bisher nur ein knappes Drittel der Beschäftigten in Deutschland die sogenannte Entgeltumwandlung nutzt, liegt u. a. an irritierenden Angaben und Intransparenz bei den Angeboten. Viele Arbeitnehmer wissen nicht um das Angebot ihres Arbeitgebers, kennen den gesetzlichen Anspruch darauf nur mangelhaft. Die Unternehmen ihrerseits schreckt der vermeintlich damit verbundene Aufwand und erforderliches Fachwissen zurück. Es wurde zu oft mit intransparenten Beispielen statt klaren Sachverhalten „Werbung“ betrieben.

Inwieweit sich die bAV lohnt, zeigen die Beispiele 1 und 2.

Beispiel 1: Muster-Rechnungen einer Gehaltsumwandlung

Vorgaben: Steuerklasse 1, KiSt.-pflichtig, keine Kinder (Lohnsteuerkarte)
Gehaltsrechnung ohne bAV mit bAV
Monatliches Bruttoeinkommen 2.500 Euro 2.500 Euro
Umwandlungsbetrag Arbeitnehmer   200 Euro
Steuerpflichtiges Bruttoeinkommen 2.500 Euro 2.300 Euro
./. Steuer und Sozialversicherung 876 Euro 779 Euro
Nettoeinkommen 1.624 Euro 1.521 Euro
Nettoaufwand   103 Euro
Gesamtbetrag in die bAV   200 Euro
Förderquote   48,5 %

Beispiel 2: Förderbeitrag in Höhe von 240 Euro (inkl. 20% Arbeitgeberzuschuss)

Vorgaben: Steuerklasse 1, KiSt.-pflichtig, keine Kinder (Lohnsteuerkarte)
Gehaltsrechnung ohne bAV mit bAV
Monatliches Bruttoeinkommen 2.500 Euro 2.500 Euro
Umwandlungsbetrag Arbeitnehmer   200 Euro
Zuschuss Arbeitgeber (Höhe der Sozialversicherungs-
ersparnis des Abeitgebers rund 20 %)
  40 Euro
Steuerpflichtiges Bruttoeinkommen 2.500 Euro 2.300 Euro
./. Steuer und Sozialversicherung 876 Euro 779 Euro
Nettoeinkommen 1.624 Euro 1.521 Euro
Nettoaufwand   103 Euro
Gesamtbetrag in die bAV   240 Euro
Förderquote   57 %

Die BEST GRUPPE begleitet alle Beteiligten bei der Konzeption und Umsetzung der bAV. Nach der Analyse der individuellen Zielsetzung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern organisiert der von Versicherern unabhängige Makler die juristisch einwandfreie Versorgungsordnung. Auf Wunsch wird dies ab dem ersten Tag im Zusammenspiel mit den firmenseitigen Juristen, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern praktiziert. Die Auswahl geeigneter Trägerinstitutionen ist ebenso selbstverständlich wie die deutschlandweite Ausschreibung – alles bei permanenter Transparenz. Kollektive Informationsveranstaltungen und persönliche Arbeitnehmer- Beratungsgespräche komplettieren das Angebot – zum Wohle aller Beteiligten.

 

Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge

  • Soziales Engagement des Arbeitgebers für Mitarbeiter
  • Sicherung des Lebensstandards im Alter
  • Frühere Pensionierung möglich
  • Steuer- und Sozialversicherungsersparnis bis zu 50 Prozent
  • Günstige Gruppenverträge erhöhen Leistungen
  • Wahl von unterschiedlichen Anlagestrategien bei Beitragsgarantie
  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren gleichermaßen
  • Reduzierung von Mitarbeiterfluktuation

Christian von Göler, Geschäftsführer bei der BEST GRUPPE
christian.von-goeler@bestgruppe.de

 

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