Uneinigkeit auch beim Sachkundenachweis

WEG-Reform wurde verschoben

Das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz wurde nun doch nicht vor der Sommerpause beschlossen. Die nun wieder aufgemachten Diskussionspunkte drehen sich auch um den verpflichtenden Sachkundenachweis für Immobilienverwalter.

Verwalterbefugnisse wieder enger gefasst?

Die Verwalterbefugnisse sollen nun enger, als im Gesetzesentwurf vorgeschlagen, gefasst werden. Geplant sind die Beschränkung der Außenvollmacht und die Tätigung von Geschäften mit ausschließlich untergeordneter Bedeutung. Keine Einigung gibt es auch beim Sachkundenachweis. Hier soll das Wirtschaftsministerium gegen eine gesetzliche Einführung sein.

„Wir bedauern diese Verzögerung der WEG-Reform. Gerade die Krisenzeit hat gezeigt, wie wichtig ein moderner, gesetzlicher Rahmen z.B. bei der virtuellen Eigentümerversammlung ist und der Beschluss des WEMoG wäre eine große Erleichterung gewesen“, so BVI-Präsident Thomas Meier. „Die nun gewonnene Zeit muss nun aber für eine gesetzliche Verankerung des Sachkundenachweises genützt werden. Damit wäre auch eine Beschränkung der Verwalterkompetenzen überflüssig.“

Ursprünglich hätte das WEMoG noch vor der Sommerpause verabschiedet werden sollen.

BVI e.V.

bvi-verwalter.de

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