Politik & Aktuelles

In der Rubrik Politik & Aktuelles finden Sie Meldungen und News über das wohnungs- und baupolitische Geschehen in Deutschland. Wir liefern hier auch Hintergrundinformationen und Kommentare zu Gesetzen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Mietentwicklung im Bestand, den Wohnungsneubau und die Wohnungsnachfrage betreffen.

Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter

Die Bundesregierung macht sich an die Umsetzung des Koalitionsvertrags und kündigt einen Umsetzungsvorschlag für die Einführung von Zugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter an. Der Vorschlag wird voraussichtlich jedoch deutlich hinter den Forderungen des BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e. V. zurückbleiben.

Pflichten und Haftungsrisiken des Verwalters

Seit Januar 2015 gilt der flächendeckende Mindestlohn von 8,50 Euro brutto/Stunde. Die Neuregelung hat auch Auswirkungen für Immobilienverwalter und Wohnungseigentümergemeinschaften, sofern sie selbst Arbeitnehmer beschäftigen. Grundsätzlich kann auch durch eine Vereinbarung nicht vom Mindestlohn abgewichen werden. Eine dennoch getroffene Vereinbarung ist unwirksam, so dass der Arbeitnehmer weiterhin einen Anspruch auf die angemessene Vergütung nach § 612 BGB hat. Ihre neuen Pflichten im Zuge des Mindestlohngesetzes sehen Sie hier auf einen Blick.

Mess- und Eichgesetz

Seit dem 01.01.2015 ist das neue Mess- und Eichgesetz (MessEG) mit der entsprechenden Mess- und Eichverordnung (MessEV) in Kraft. Damit kommen einige Neuerungen auf Gebäudeeigentümer und Immobilienverwalter zu. Diese sind unter anderem von der sogenannten Anzeigepflicht von neuen oder erneuerten Messgeräten gemäß § 32 MessEG betroffen.

Wer schläft, sündigt nicht

Grundstücke sind teuer – und auch das Finanzamt will kräftig von ihrem Kauf profitieren: mit der Grunderwerbsteuer.

Die Pflichten der Eigentümer

Eine deutliche Verschärfung, die sich aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 ergibt und auch für Immobilienverwalter interessant ist, ist die Verpflichtung zur Vorlage und Übergabe eines Energieausweises bei Verkauf oder Vermietung von Bestandsimmobilien. Bei Neubauten gehörte der Energieausweis bereits zum Standard, bei Bestandsimmobilien spielte er bislang eine untergeordnete Rolle.

Immobilienwirtschaftlicher Dialog zur Sanierung von WEGs

Im Rahmen des Immobilienwirtschaftlichen Dialogs fand unter Beteiligung des BVI am 14. Oktober 2014 ein weiteres Expertengespräch in Berlin statt. Die Leitung lag beim Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold, der zusammen mit Verbandsvertretern, Mitgliedern aller Fraktionen des Deutschen Bundestages und Fachexperten aus Wissenschaft und Praxis die aktuellen Fragen zum Investitionsverhalten und zum bezahlbaren Wohnen in Wohnungseigentümergemeinschaften erörterte.

Der Verwalter in der Pflicht

Über große Wohnanlagen freut sich der Verwalter, kann er seine sprungfixen Kosten dort doch gut refinanzieren. Den technischen und organisatorischen Anforderungen stellen wir uns daher gerne.

Steuervorteil war gestern, Zinsdumping ist heute

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank erhöht langfristig das Risiko von Verwerfungen am Immobilienmarkt. Das inverse Verhältnis von einem Zinsniveau, das niedriger als die Inflationsrate ist, bietet Grund zur Sorge, denn das Maß an freier Liquidität ist zu groß. Dadurch wird Sparen zur Vermögensbildung und als Grundstock für privaten Eigentumserwerb bestraft.

Anspruch und Wirklichkeit eines Jahrhundertvorhabens

Die Energiewende ist der Weg in eine Zukunft ohne Atomenergie − hin zu einer Industriegesellschaft, die dem Gedanken der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. Wohnungswirtschaftsverbände wie der BVI sind bei diesem Vorhaben besonders angesprochen, denn sie repräsentieren tausende Wohnungs- und Immobilienunternehmen.