Politik & Aktuelles

In der Rubrik Politik & Aktuelles finden Sie Meldungen und News über das wohnungs- und baupolitische Geschehen in Deutschland. Wir liefern hier auch Hintergrundinformationen und Kommentare zu Gesetzen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Mietentwicklung im Bestand, den Wohnungsneubau und die Wohnungsnachfrage betreffen.

Herausforderungen meistern
Kommentar Dr. Klaus Nahlenz, BVI-Vizepräsident

Herausforderungen meistern

Zugegebenermaßen, es klingt zunächst einleuchtend und verlockend gleichermaßen: Dank Digitalisierung, effizienterer Kommunikation und zahlreicher Software-Tools haben Wohnungseigentumsverwalter endliche Luft, Zeit und Energie, neue Geschäftsfelder zu erschnuppern. Zweifelsohne steigt auch die Nachfrage auf Kundenseite – viele Wohnungseigentümer sind froh, so viele Leistungen wie möglich von Dritten erledigen zu lassen und sich nicht selbst mit Bürokratie herumschlagen zu müssen.

Digitaler, informativer, interaktiver!

ImEigentum.de: Neue Informationsplattform für Wohnungseigentümergemeinschaften

Die Digitalisierung erstreckt sich in jede Branche und bietet neben der Verkaufsförderung auch Chancen für mehr Services sowie einen transparenteren Auftritt. Mit der neuen Informationsplattform ImEigentum.de bietet der BVI Immobilienverwaltern die Möglichkeit, ihren Kunden ein umfangreiches Magazin mit zahlreichen relevanten Artikeln und Seiten zu den Themen Eigentum, Technik, Bau, Dienstleistungen, Umwelt und ähnlichem zu vermitteln. Wenn Sie als Immobilienverwaltung also auf allgemeine und aktuelle Informationen sowie branchenrelevante News hinweisen wollen, dann ist dieses Angebot das Richtige für Sie.

Das könnte sich in 6 Monaten ändern

Mietpreisbremse bremst nicht

Die Mietpreisbremse hat Mieter und Vermieter gleichermaßen beschäftigt. Berlin und Hamburg waren die ersten Städte, die sie eingeführt haben. Doch blieb das Gesetz weitgehend ohne Wirkung. Nach der Bundestagswahl könnte eine Verschärfung Vermieter härter treffen.

Die Uhr tickt

Datenschutz muss im Fokus stehen!

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Unternehmen sind spätestens ab diesem Zeitpunkt gefordert sich dem Thema Datenschutz anzunehmen und es anzuwenden. Kein Unternehmen in Deutschland kann sich diesem Thema mehr verwehren. Es ist vollkommen egal, wie groß ein Unternehmen ist. Sobald personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, weitergeleitet oder gelöscht werden müssen die geltenden Pflichten und Regeln zum Thema Datenschutz angewendet werden.

Was jetzt als BVI-Mitglied auf Sie zukommt

Gesetz zur Berufszulassung bleibt weit hinter den Erwartungen zurück

Liebe BVI-Mitglieder, liebe Immobilienverwalter, der Bundestag hat am Donnerstag, den 22.06.2017, das Gesetz zu Berufszugangsvoraussetzungen für Wohnimmobilienverwalter beschlossen. Das Ergebnis ist enttäuschend.

Preisangabenverordnung: Honorare in Brutto Pflicht

Immobilienverwalter müssen ihre Honorare gemäß der Preisangabenverordnung in Brutto angeben. Dies ergibt sich als eine Konsequenz aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) Verbrauchern gleichstellt. Für Verträge mit ihnen gelten seither strenge und streng kontrollierte Vorgaben. In Verträgen mit WEGs müssen Verwalter folglich Beträge inklusive der Mehrwertsteuer ausweisen und dies kenntlich machen.

Was Verwalter jetzt tun müssen

Neue Datenschutz-Grundverordnung

Noch etwa ein Jahr haben Immobilienverwalter Zeit, sich auf die neuen Datenschutzregeln ab Mitte 2018 einzustellen. Spätestens jetzt sollte das Thema mit einem zentralen Experten im Unternehmen besetzt werden.

Erweiterte KfW-Zuschussförderung für Einbruchschutz

Das Bundesbauministerium, das Bundesinnenministerium und die KfW weiten die Förderung für Wohneigentümer und Mieter, die die eigenen vier Wände gegen Einbrüche sichern wollen, aus.

Alle Partner setzen Zusammenarbeit fort

Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen wieder aktiv

Im November vergangenen Jahres hatten die immobilienwirtschaftlichen Verbände ihr Mitwirken im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen auf Eis gelegt.

Marktreife muss geprüft werden

Keine starren Fristen zur Einführung von Smart Metern

Die Hersteller von intelligenten Messsystemen (Smart Meter) haben es nach Ansicht der Bundesregierung selbst in der Hand, wann mit der Einführung (Rollout) der neuen Systeme begonnen werden kann. Wie die Regierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mitteilt, gibt das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende keine starren Fristen zur Einführung intelligenter Messsysteme nach dem Standard des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor.