Management & Führung

Manager und Führungskräfte sorgen für die Sicherstellung des laufenden Betriebs im Verwaltungsunternehmen. Durchsetzungsfähigkeit, Lösungsorientiertheit, Innovationsfreude und jede Menge Fachwissen sind nur einige der Eigenschaften, die in der heutigen Berufswelt Führungsqualität und Führungskompetenz ausmachen. Welche Fähigkeiten und Kenntnisse Sie noch brauchen, lesen Sie in der Rubrik „Management & Führung“.

R wie Rechtsverfahren in der WEG – Besonderheit Beschlussanfechtung

Verwalterpraxis A-Z

Soll ein unzulässiger oder fehlerhafter Beschluss der Wohnungseigentümer künftig nicht wirksam werden, muss dieser angefochten werden, um ihn einer gerichtlichen Überprüfung und Aufhebung zu unterziehen. Geschieht dies nicht, wird der Beschluss bestandskräftig. In diesem Fall sind die Eigentümer an den Inhalt des Beschlusses gebunden, auch wenn der Beschluss fehlerhaft oder rechtswidrig ist. Um den Eigentümerbeschluss anfechten zu können, muss nach § 46 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) eine Anfechtungsklage beim zuständigen Gericht erhoben werden. Wie dabei vorzugehen und worauf im Einzelnen zu achten ist, lesen Sie hier.

Q wie (Minderheiten-)Quorum - Grundlagen und Wissenswertes

Verwalterpraxis A-Z

Auch in Wohnungseigentümerversammlungen herrscht das Demokratiegebot. Die Mehrheit entscheidet. Minderheiten müssen sich fügen. Dennoch sind Minderheiten nicht rechtlos gestellt. Nach § 24 II WEG muss der Verwalter die Wohnungseigentümerversammlung einberufen, wenn mehr als ein Viertel der Wohnungseigentümer die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt (Minderheitenquorum).

P wie Protokollberichtigung - Wann muss der Verwalter sie durchführen?

Verwalterpraxis A-Z

Verwalter V verwaltet die WEG Springorumallee 20 mit 150 Wohnungen. Der Wohnungseigentümer Q ist mit dem letzten Protokoll der Eigentümerversammlung nicht einverstanden und fordert vom Verwalter eine umgehende Korrektur und erneute Versendung an alle Wohnungseigentümer. Im streitgegenständlichem Protokoll hatte der Verwalter unter „TOP 2: Bericht des Verwalters“ - versehentlich - den Ablauf des Versicherungsschadens in der Wohnung des Wohnungseigentümers Q vergessen. Ist der Verwalter nun verpflichtet, das Protokoll zu korrigieren und erneut allen Wohnungseigentümern zuzustellen?

O wie offenes Treuhandkonto oder Fremdgeldkonto in der WEG-Verwaltung?

Verwalterpraxis A-Z

Verwalter F freut sich über seine erste Bestellung zum WEG-Verwalter, fragt sich aber zugleich, welche Art von Konto für die WEG angelegt werden muss und wie er sich gegenüber der Bank legitimiert. Ahnungslos legt Verwalter F ein offenes Treuhandkonto bei seiner Hausbank an. Wohnungseigentümer Q weigert sich, dass fällige Hausgeld auf dieses Konto zu zahlen, da er der Meinung ist, der Verwalter hat ein falsches Konto angelegt.

N wie Nichtigkeit von Fortgeltungsbeschlüssen

Verwalterpraxis A-Z

Anlässlich der letzten Eigentümerversammlung wird vom Verwalter folgender Beschluss verkündet: „Die Eigentümergemeinschaft beschließt die Gesamt- und Einzelwirtschaftspläne für das Kalenderjahr 2018 mit einer Plansumme von 80.000 Euro. Diese Gesamt- und Einzelwirtschaftspläne gelten auch für das nachfolgende Kalenderjahr fort, bis ein neuer Wirtschaftsplan verabschiedet wird.“ Ein Wohnungseigentümer ist mit der Vorgehensweise bzw. dem Beschuss nicht einverstanden und es kommt zur Beschlussanfechtung.

M wie Mehrheitserfordernis bei Ladevorrichtung für Elektroautos?

Verwalterpraxis A-Z

Ein Wohnungseigentümer möchte sich gerne ein Elektroauto anschaffen und fragt beim Verwalter nach, ob er sich im Bereich seines Tiefgaragen-Stellplatzes den notwendigen Stromanschluss für die erforderliche Ladestation auf eigene Kosten installieren darf.

Verwalterpraxis A-Z

L wie Leitungswasserschaden - Was ist überhaupt versichert?

Situation: Der Eigentümer Q meldet Feuchtigkeit an der Decke. Er vermutet, dass in der Wohnung des Eigentümers Z ein Rohr undicht ist. Der Verwalter beauftragt einen Installateur mit der Überprüfung und der sofortigen Reparatur. Einige Tage später erhält der Verwalter die Rechnung des Installateurs - Schadenursache: defekter Siphon. Die Versicherung zahlt zwar die Beseitigung der Folgeschäden im Sondereigentum (Trocknung, Anstrich etc.), lehnt aber die Regulierung des defekten Siphons ab. Der Verwalter stellt darauf hin dem Eigentümer Z die Kosten des neuen Siphons in Rechnung. Dieser lehnt die Zahlung aber auch ab, da er keinen Auftrag erteilt hat bzw. selber Installateur ist und die Reparatur deutlich günstiger durchgeführt hätte. Was nun?

Immobilienverwaltung als Prestigeobjekt

Alternative zum Preiskampf: Aufbau und Pflege einer Marke

Es gibt Tausende Immobilienverwaltungen. Aus Sicht der Kunden sind die Dienstleistungen meist austauschbar, was die Preise unter Druck setzt. Wer dem Preisdruck ausweichen will, sollte über ein effektives Marketing eine überzeugende Verwaltermarke aufbauen, um den langfristigen unternehmerischen Erfolg zu sichern.

Wann ist die Rücklage eigentlich Rücklage?

Verwalterpraxis A-Z: K wie Konten in der WEG

Situation

Der Verwalter freut sich über seine erste Bestellung in der WEG Littenstraße 10. Nachdem er vom Vorverwalter alle Verwaltungsunterlagen abgeholt hat, stellt er sich allerdings die Frage, bei welcher Bank er das laufende Giro- und Rücklagenkonto für die WEG anlegen soll und welche Nachweise er dafür benötigt?

Eine (einmalige) Herausforderung

Unternehmensnachfolge

Es gibt, je nachdem welche Statistik man zugrunde legt, zwischen 17.000 und 22.000 Immobilienverwalter. Die überwiegende Mehrheit sind kleinere Unternehmen, die mit maximal vier Personen bis zu 1.800 Einheiten verwalten.