Schwerpunktthema

Ein Jahr neue Datenschutz-Grundverordnung 

Es bleibt noch viel zu tun

Ein Jahr nach Inkrafttreten der europaweit geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besteht in vielen Verwaltungen Optimierungsbedarf, was Abläufe und deren Dokumentation betrifft.

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Wie Sie Ihre Gesundheit schützen und stärken können

Ständig auf Zack - und wo bleibt die Psyche?

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BGH-Urteil V ZR 112/18 vom 12.04.2019

Verbot der Kurzzeitvermietung durch Änderungsbeschluss

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Kann der Verband die Ansprüche der Eigentümer an sich ziehen?

Schadensersatzklage gegen den Verwalter

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gif-Arbeitsgruppe nimmt ihre Arbeit auf

Ein erfolgreicher Auftakt mit überwältigender Resonanz – diese Bilanz zieht der BVI Bundesfachverband der Immobilienverwalter e.V. von einer ersten Sitzung der neu gegründeten Projektgruppe „Prozessmanagement“, die sich mit Fragen des digitalen Prozessmanagements in der Immobilienbewirtschaftung auseinandersetzt.

Die immer zahlreicher werdenden rechtlichen Fragestellungen, der demographische Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen, die Digitalisierung nebst neuen Arbeitsmethoden und veränderten Kundenerwartungen sowie die zahlreichen Mobilitätskonzepte auf Grundlage neuer Technologien – das sind nur einige der Auslöser für grundlegende Veränderungen in der Immobilienverwaltung – und Themen von SPOTLIGHT NRW.

Auf Anhieb erfolgreiche Legionellenbeprobungen

In vielen Wohnimmobilien steht dieses Jahr der Besuch des Probenehmers für die Legionellenuntersuchung an. Das liegt daran, dass die Analyse des Trinkwassers auf die gefährlichen Krankheitserreger seit 2013 verpflichtend ist und bei einem unkritischen Ergebnis alle drei Jahre wiederholt wird. Etwa 95 Prozent der Proben liegen unter dem kritischen Grenzwert von 100 koloniebildenden Einheiten. Deshalb ist nach 2013 und 2016 auch 2019 wieder ein Peak-Jahr. Dabei werden in vielen Liegenschaften Probleme auftreten, die nicht durch Legionellen verursacht werden und die sich eigentlich leicht vermeiden ließen.

Herausforderungen meistern!

Eine rechtssichere, geregelte Weiterbildungspflicht sichert Qualitätsstandards.

Ein Interview mit BVI-Präsident Thomas Meier und Prof. Dr. Stephan Bauer

Es ist bekanntlich nie zu spät, Neues zu lernen! Nachwuchskräfte aber auch Mitarbeiter auf Führungsebene mit langjähriger Berufserfahrung können jetzt einen speziell auf Immobilienverwalter zugeschnittenen Studiengang an der Hochschule für angewandtes Management (HAM) absolvieren, der vom BVI mitkonzipiert wurde. Grund genug, um ein Gespräch mit dem Leiter des Campus Neumarkt der HAM, Prof Dr. Stephan Bauer, und BVI-Präsident Thomas Meier zu führen.

Abstimmungsmodus und korrekte Durchführung

Der BGH hat mit Urteil vom 18.01.2019 – V ZR 324/17 zur Verwalterwahl wie folgt entschieden: Werden mehrere Bewerber um das Amt des Verwalters zur Wahl gestellt, muss über jeden Kandidaten abgestimmt werden, sofern nicht ein Bewerber die absolute Mehrheit erreicht und die Wohnungseigentümer nur eine Ja-Stimme abgeben können.

Beschlussanfechtung erfolgreich, nur weil keine drei Angebote vorlagen?

Der Einwand, es seien nicht mindestens drei Vergleichsangebote eingeholt worden, stellt einen „Klassiker“ dar. Aber auch in der Rechtsprechung regt sich Widerstand gegen die weit verbreitete Praxis, Beschlüsse alleine mit dieser Begründung für ungültig zu erklären.

Sehen Sie hier die zu erwartenden Änderungen!

Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer umfänglichen WEG-Reform ist am 27. August 2019 mit der Vorlage des Abschlussberichtes der Arbeitsgruppe von Bund und Ländern erfolgt. Die dort vorgeschlagenen geschlagenen gesetzgeberischen Maßnahmen finden Sie hier aufgelistet sehen.

T wie Tierhaltung – Verbot durch Beschluss möglich?

Situation
Die WEG Littenstraße 10 in Berlin besteht aus 25 Wohnungen. Nach dem Inhalt der Gemeinschaftsordnung wird nach dem Einheitenprinzip abgestimmt.
Dem Verwalter liegt zur nächsten Eigentümerversammlung nachstehender Antrag zur Tagesordnung vor: „Die generelle Tierhaltung in der Wohnungseigentümergemeinschaft ist ab sofort verboten!“.

BGH-Urteil AZ V ZR 203/17 vom 04.05.2018

Nach einer Entscheidung des BGH ist die WEG bei einem in der Teilungserklärung als „total renoviert“, bezeichneten Altbau verpflichtet, gravierende bauliche Mängel des Gemeinschaftseigentums auf Kosten der Gemeinschaft zu beseitigen