Technik & Bauen

Technischen Maßnahmen, die in Räumen und Gebäuden getroffen werden können, sind Gegenstand der Rubrik „Technik & Bauen“. Behandelt werden Standards und Innovationen bei der Gebäudeversorgung (z.B. Wärme, Strom, Wasser, Luft) und der Entsorgung aller Abfallprodukte (Abwasser, Müll), der Sicherheitstechnik sowie der Automatisierung von Arbeitsvorgängen in Gebäuden.

Individualisierbaren Serviceverträge und innovative Datendienste

KONE revolutioniert die Aufzugwartung

Mit dem neuen KONE Care® bietet KONE ein Serviceportfolio, das Kunden die Möglichkeit gibt, verschiedene Optionen rund um die Aufzugwartung nach ihren Anforderungen miteinander zu kombinieren. Hinzu kommen innovative „24/7 Connected Services“, die auf der Internet-of-Things-Technologie „Watson“ von IBM basieren. Sie lassen verbesserte Analysen und Ferndiagnosen zu – und tragen so zu höherer Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit von Aufzuganlagen bei.

Unwissenheit oder extreme Sparsamkeit?

Wasserschäden durch defekte Fugen an Duschen und Badewannen

Wieder einmal ein Telefonanruf: „Wir haben einen Leitungswasserschaden! Unsere Decke ist feucht!“ Die Erwartungshaltung des betroffenen Bewohners ist oft, dass nun sofort, möglichst innerhalb der nächsten 15 Minuten, ein Fachunternehmen mit dem geeigneten Personal eintrifft und den Schaden beseitigt.

Patentiertes Verfahren wirkt schonend und zuverlässig

Neue Fräs-Methode hilft gegen Urinstein im Abwasserrohr

Nichts läuft mehr (ab) auf dem stillen Örtchen. Für die schnelle Lösung mit der Saugglocke ist es zu spät, ein buchstäblich steinhartes Hindernis blockiert den reibungslosen Ablauf im Rohr: Urinstein. Das Fräs-Strahl-Verfahren kann befallene Rohre retten.

Das Zuhause und die Heizung mit dem Handy steuern

Energiesparen mit smartem WLAN-Raumregler

Vom Sofa aus das Licht anschalten, aus dem Urlaub die Jalousien zu Hause hoch- und herunterfahren oder auf dem Heimweg die Wohnung aufheizen – das alles ist heute keine Zukunftsmusik mehr. Immer mehr Geräte und Funktionen im Haushalt lassen sich vernetzen und aus der Ferne steuern. Es gibt aufeinander abgestimmte Systemlösungen, beispielsweise Heizungen mit internetfähigen Reglern und passenden Apps fürs Smartphone oder Tablet. Die Installation ist kein Hexenwerk, und sogar mit einer älteren Heizung lässt sich heute schon die Smart-Home-Welt erschließen. Beispielsweise durch den smarten Raumregler Junkers Control.

 

Zertifizierte PMMA-Systemlösungen

Energetische Balkonsanierung inklusive Brandschutz

Balkonkragplatten sind energiefressende Wärmebrücken. Sie gehören bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden in das Wärmedämmverbundsystem eingebunden. Eine zusätzliche Herausforderung aufgrund des integrierten Brandschutzkonzepts meisterte WestWood bei einer imposanten Baumaßnahme im Norden Münchens.

Winterdienst – wer muss was?

Zur Übertragung der Räum- und Streupflicht

Immobilieneigentümer sind verkehrssicherungspflichtig und tragen dafür Sorge, dass Fußgänger die unmittelbar an ihr Grundstück angrenzenden Wege sowie Zu- und Abgänge gefahrlos nutzen können. Die eigentlich zuständigen Gemeinden haben dazu den Winterdienst für öffentliche Wege satzungsgemäß auf die Anlieger übertragen.

So bremsen Sie ungebetene Gäste!

80 Prozent der Diebe kommen durch die Eingangstür

Gerade in Mehrfamilienhäusern wird gern eingebrochen, weil die Täter oft nicht erkannt werden und es kinderleicht ist, die Eingangstür zu öffnen.

Flüssigabdichtung aus PMMA überzeugt

Wohnungseigentümergemeinschaft lässt Balkone erfolgreich sanieren

Im Jahr 2014 erhielt das Ingenieurbüro PBII GmbH den Auftrag, die Sanierung der Häuser Parksiedlung 15 und 17 in Wuppertal zu planen und zu begleiten. Im Rahmen der Fassadendämmung wurde auch die Sanierung von zwölf Balkonen durch das Fachunternehmen Jung Bauflächentechnik aus Solingen erfolgreich ausgeführt.

Effizient in Einbau und Betrieb

Beheizte Rampen und Einfahrten

Schneeräumen ade! Ob aus Bequemlichkeit oder konkretem Sicherheitsbedürfnis: Effiziente Freiflächen-Heizsysteme für Rampen werden – wie Fußbodenheizungen – immer beliebter. Vorbei sind die Zeiten, in denen man auf den überraschenden Wintereinbruch achten musste und mit Streusalz und Schneeschieber bewaffnet auf den Verkehrswegen für sicheres Gehen und Fahren sorgen musste.

Heizungen für Rampen, im robusten PMMA-Dünnbett verlegt, überzeugen durch ihre hohe Wirtschaftlichkeit im Einbau und beim Betrieb. Die Nutzung von modernen dauerflexiblen PMMA-Harzen zahlt sich dabei im Vergleich zu der konventionellen Estrich- oder Asphalt-Lösung für Bauherren doppelt aus:

  • Kosten für Abriss sowie Schutt und Lärm reduzieren sich spürbar
  • minimale Betriebskosten, da die direkt wirkende Heizung Eis und Schnee schneller auftaut

Weitere Pluspunkte sind:

  • geringe Aufbauhöhe, System-Dicke von weniger als 1 cm
  • geringes Gewicht, System-Gewicht: ca. 16 kg/m²
  • Langzeitschutz vor Feuchtigkeits- und Chlorideintrag
  • robuster Schutz gegen mechanische Einwirkungen (z. B. Schneeschieber, Reinigungsmaschinen, Hochdruckreiniger)
  • schnelle direkte Heizwirkung, da wenig träge Masse erwärmt werden muss
  • Heizsysteme zwischen 250 und 350 W/m²
  • geringerer Energieverbrauch im
  • kein Abriss, da fast immer auf den vorhandenen Untergrund einzubauen (z. B. auf Asphalt, Beton, Estrich, Plattenbelag)
  • Vergleich zu Heizungen im Dickbett
  • kein Streusalz mehr notwendig, daher umweltschonend

Varianten für Rampen-Heizung im PMMA-Dünnbett

Das Baukasten-Prinzip macht es möglich, für jeden die richtige Lösung umzusetzen. Je nach Anforderung kann in der Fläche eine vliesarmierte oder vlieslose Abdichtung zum Einsatz kommen. Das Verlegen der Freiflächen-Heizung geschieht dann als Vollflächen- oder Fahrspur- Variante. Als Verschleißebene ist der mechanisch hoch belastbare Strukturbelag empfehlenswert. Das Gestalten der Oberfläche kann frei variiert werden. Der Bauherr kann Farben, Formen und Griffigkeit individuell festlegen.

In nur einer Nacht – Rampenheizung komplett saniert

Wenn das Sanieren bei ungünstiger Witterung in kurzer Zeit geschehen muss, kommen die Vorteile von PMMA-Harzen voll zum Tragen. Auch bei Frosttemperaturen und einer relativen Luftfeuchtigkeit von bis zu 90 Prozent ist das funktionsgerechte Verlegen von Wecryl-Produkten sichergestellt. In Grenchen (Abb. 1) wurden in die vorhandene Betonkonstruktion Fahrspuren gefräst. Sie dienten als Bett für das Verlegen der Heizmatten. Die abdichtende Funktion der Schutzebene aus Verlaufmörtel reichte aus, um die Rampe wirkungsvoll vor Chlorideintrag zu schützen. Der abschließende Strukturbelag sorgt für dauerhaft sicheres Begehen und Befahren der Rampe.

Vollflächen-Rampenheizung auf Beton-Platte

Die in Gütersloh (Abb. 2) sanierte Rampeneinfahrt zur Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses erhielt als Abdichtungs-Ebene das Weproof-Bauwerksabdichtungssystem. Das heißt, die Anschlüsse an Auf- und Abkantungen sowie die Rinne wurden vliesarmiert abgedichtet, und die Fläche erhielt eine vlieslose Abdichtung im Zwei-Schicht-Verfahren. Die für jeden Auftrag individuell vorkonfektionierten Heizmatten wurden nach Vorgabe des Verlegeplans fixiert. Dann folgte das Einbetten der Matten in Verlaufmörtel – einem Gemisch aus dauerflexiblen PMMA-Harzen und speziellen Quarzsanden. Zwei wichtige Gründe sprachen für die Entscheidung, die defekte Rampenheizung durch eine Heizung im PMMA-Dünnbett zu ersetzen.

  1. Der aufwendige und teure Abriss wurde eingespart. Das zugelassene Weproof-System ließ sich direkt auf den Beton aufbringen.
  2. Die neue Variante überzeugte durch minimale Betriebskosten. Denn das direkt einwirkende Heizsystem taut Eis und Schnee schneller auf. Somit war die Rampe dauerhaft vor Feuchtigkeit und Chlorideintrag geschützt und ist auch im Winter sicher begeh- und befahrbar.

Fahrspuren-Rampenheizung auf Verbundstein-Pflaster

Nach mehr als 20 Jahren Schneeschieben und Streusalzeinsatz sollte die Zufahrt für die zukünftigen Winter sicher und bequem befahrbar sein. Auf dieser Musterfläche (Abb. 3) bestand das PMMA-Dünnbett aus zwei Schichten Verlaufmörtel. Als Nutzschicht wurde dann der mechanisch hoch beständige Strukturbelag ausgeführt. Zur automatischen Steuerung wurden ein Feuchtigkeits-Sensor direkt in die Rampe eingebaut und der Temperaturfühler in die Fassade integriert.

Monika Brunner
monika.brunner@westwood.ag

Fotos: Westwood

Neue Software bietet Planungssicherheit

AVEWA – die webbasierte Aufzugsverwaltung

Das langjährige BVI-Fördermitglied LiftConsulting Planungsgesellschaft für Aufzüge und Fördertechnik GmbH berät im Bereich Planung, Neubau, Modernisierung, Wartung und Reparatur. Durch langjährige Erfahrung und Einsatz modernster Technik wird das Unternehmen höchsten Ansprüchen an Qualität und Zuverlässigkeit gerecht.