Schwerpunktthema

Ein Jahr neue Datenschutz-Grundverordnung 

Es bleibt noch viel zu tun

Ein Jahr nach Inkrafttreten der europaweit geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) besteht in vielen Verwaltungen Optimierungsbedarf, was Abläufe und deren Dokumentation betrifft.

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Wie Sie Ihre Gesundheit schützen und stärken können

Ständig auf Zack - und wo bleibt die Psyche?

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BGH-Urteil V ZR 112/18 vom 12.04.2019

Verbot der Kurzzeitvermietung durch Änderungsbeschluss

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Kann der Verband die Ansprüche der Eigentümer an sich ziehen?

Schadensersatzklage gegen den Verwalter

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Unser Patient - Was wissen wir von ihm?

Der Aufzug steht still. Die eingeschlossenen Personen haben bereits den Notrufknopf betätigt. Die Frage ist nur: Was hat der Aufzug bzw. was fehlt ihm? Wie lange liegt seine letzte Vorsorgeuntersuchung zurück?

Automatische Rechnungserfassung und –verarbeitung

In unserer Immobilienverwaltung arbeiten wir seit nunmehr zwei Jahren an der Weiterentwicklung von Prozessen. Unsere Vision: Eine Rechnung, die in Papierform eintrifft, wird gescannt und von einer Software so ausgewertet, dass Rechnungsaussteller, die zahlungspflichtige WEG, die Rechnungsnummer und der Zahlbetrag automatisch ausgelesen werden. Nach manueller Prüfung auf sachliche Richtigkeit wird die Zahlung direkt ohne weiteres Zutun ausgeführt und darüber hinaus das gescannte Belegbild am Buchungssatz in unserer Hausverwaltungssoftware angehängt.
Klingt nach Science-Fiction? 

Einbau, Wartung und Kontrolle von Rauchwarnmeldern

Der BGH entschied mit Urteil vom 07.12.2018 (V ZR 273/17): Ein auf der Grundlage einer entsprechenden landesrechtlichen Pflicht gefasster Beschluss der Wohnungseigentümer über den einheitlichen Einbau und die einheitliche Wartung und Kontrolle von Rauchwarnmeldern in allen Wohnungen durch ein Fachunternehmen entspricht regelmäßig auch dann ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn er auch Wohnungen einbezieht, in denen Eigentümer bereits Rauchwarnmelder angebracht haben (Fortführung von BGH, Urteil vom 08.02.2013, V ZR 238/11, ZMR 2013, 642).

 

Schnelle und sichere Datenübertragung für die Betriebskostenabrechnung

Betriebskostenabrechnung = Excel-Tabellen + Wochenendarbeit. Diese Gleichung war für Maik Gadinger jahrelang Normalität. Der Inhaber der biv-bützower immobilienverwaltung e.K. zeichnet für die Abrechnung von circa 600 Wohneinheiten zwischen Rostock und Schwerin verantwortlich. Als Hausverwalterprogramm nutzt er die Software Domus 1000.

Heizkosten im Wohneigentum

Zieht ein Mieter aus, muss der Vermieter oder Verwalter den Wärme- und Wasserverbrauch rechtlich sicher erfassen und zuordnen. Brunata Minol fasst die wichtigsten Regeln zusammen.

Neuer Partner für Wohnunternehmen

Seit rund einem Jahr bietet das Unternehmen MieterOrdner24.de aus Bonn Ordner, Register, Orgamappen und weitere Drucksachen für Immobilienverwalter, Wohnbaugesellschaften oder Mietervereine an. Der Hersteller bietet seinen Kunden mit viel Fachkompetenz Unterstützung bei der Gestaltung und Umsetzung von Ordnungssystemen an

Die Zustimmung des Mieters zur Mieterhöhung bedarf keiner Widerrufsbelehrung

Einem Verbraucher, der mit einem Unternehmer einen Fernabsatzvertrag (für die Vertragsverhandlungen und den Vertragsschluss werden ausschließlich Fernkommunikationsmittel wie Brief, Telefon, Telefax, E-Mail, etc., verwendet) abschließt, steht gem. §§ 312c, 312g, 355 BGB ein freies Widerrufsrecht binnen einer Frist von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu. Wird der Verbraucher nicht regelgerecht über das ihm zustehende Widerrufsrecht belehrt, verlängert sich die Widerrufsfrist von zwei Wochen um ein Jahr. Ob dies ohne weiteres auf das Wohnraummietrecht anwendbar ist, hat der BGH in einer aktuellen Entscheidung geklärt (BGH, Urt. v. 17.10.2018 - VIII ZR 94/17).

P wie Protokollberichtigung - Wann muss der Verwalter sie durchführen?

Verwalter V verwaltet die WEG Springorumallee 20 mit 150 Wohnungen. Der Wohnungseigentümer Q ist mit dem letzten Protokoll der Eigentümerversammlung nicht einverstanden und fordert vom Verwalter eine umgehende Korrektur und erneute Versendung an alle Wohnungseigentümer. Im streitgegenständlichem Protokoll hatte der Verwalter unter „TOP 2: Bericht des Verwalters“ - versehentlich - den Ablauf des Versicherungsschadens in der Wohnung des Wohnungseigentümers Q vergessen. Ist der Verwalter nun verpflichtet, das Protokoll zu korrigieren und erneut allen Wohnungseigentümern zuzustellen?

Anforderungen beim Zusammenfallen von Modernisierungsmaßnahmen und Instandsetzungsmaßnahmen

Gemäß § 559 Abs. 1 BGB ist der Vermieter berechtigt, die jährlichen Miete um 11 Prozent der für die Wohnung aufgewendeten Kosten zu erhöhen, wenn er Modernisierungsmaßnahmen im Sinne des § 555 b Nummer 1, 3, 4, 5 oder 6 BGB durchgeführt hat.